Bleiburg
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float: right; margin-left:1em; background:#e3e3e3;"! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Kärnten
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| Bezirk Völkermarkt (VK)
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| Geografische Lage: /'>|
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| Postleitzahl: /'>| 9150
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| Gemeindekennziffer: || 2 08 01
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| Gemeindeamt: || 10. Oktober-Platz 1
9150 Bleiburg
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| Offizielle Website: || [http://www.bleiburg.at/ www.bleiburg.at/]
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! colspan="2" | Politik
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| Bürgermeister: /'>| Stefan Visotschnig (ÖVP, 8 SPÖ, 5 Enotna Lista, 1 FPÖ
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Bleiburg (Bezirksgerichtssitz im Bezirk Völkermarkt. Die Stadt liegt im Jauntal, am Fuße der Petzen. Ihren Namen verdankt sie dem früheren Bergbau. Durch ihre Lage nahe der österreichischen Südgrenze weist sie einen relativ hohen slowenischsprachigen_Bevölkerungsanteil auf. Bekannt ist die Stadt vor allem durch das Massaker von Bleiburg 1945.
Geografie
Geografische Lage
Das Gemeindegebiet befindet sich am Jaunfeld südlich der Drau (im Südosten Kärntens) und grenzt an Slowenien. Der Hauptort Bleiburg ist ungefähr 4 km von der österreichisch-slowenischen Staatsgrenze entfernt.
Gemeindegliederung
Bleiburg ist in 12 Katastralgemeinden gegliedert:
Aich, Bleiburg, Grablach, Kömmel, Moos, Oberloibach (Zgornje Libu?e), Rinkenberg, St. Margarethen, Schattenberg , Unterloibach (Spodnje Libu?e), Weißenstein und Woroujach.
Das Gemeindegebiet umfasst 23 Ortschaften:
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Aich (Dob)
Bleiburg (Pliberk)
Dobrowa (Dobrova)
Draurain (Brege)
Ebersdorf (Drve?a vas)
Einersdorf (Nonca vas)
Grablach (Grablje)
Kömmel (Komelj)
Kömmelgupf (Komeljski vrh)
Grafen von Heunburg, danach der Pfannberger und ab 1338 der Auffensteiner. Durch deren Aufstand und Verschwörung gegen die Habsburger kam es 1368 zur Belagerung und Verwüstung des Marktes, der danach landesfürstlich wurde. Wieder aufgebaut, erhielt er 1370 das Stadt- und 1393 das Marktrecht. Dieses bildet noch heute die rechtliche Grundlage für den Bleiburger Wiesenmarkt, der jährlich stattfindet. 1473, 1476, 1478 wurde die Stadt von den Türken stark zerstört. 1479 Erneuerung der Stadtbefestigung. 1739 großer Brand. 1864 wurde die Stadt an die Bahnlinie Franzensfeste - Klagenfurt - Marburg angeschlossen.
Nach dem Ende des Zweiten_Weltkrieges fand auf dem Gemeindegebiet das sogenannte Massaker von Bleiburg statt.
Bevölkerung
Nach der Volkszählung 2001 hat die Stadtgemeinde Bleiburg 4.083 Einwohner. Davon gaben 30,4% Slowenisch (teilweise in Kombination mit Deutsch) als Umgangssprache an.
Zur römisch-katholischen_Kirche bekennen sich 92% der Gemeindebevölkerung, zur orthodoxen_Kirche und zur evangelischen_Kirche jeweils 2%, zum Islam 1%. Als konfessionslos bezeichnen sich ca. 2%.
Politik
Der Gemeinderat umfasst 23 Mitglieder. Die Zusammensetzung ist nach der letzten Gemeinderatswahl 2003 wie folgt:
• Österreichische' target='blank'>Volkspartei] - 9
• Partei] - 8
• Lista] - 5
• Partei] - 1
Mit Stefan Visotschnig stellt die SPÖ den Bürgermeister.
Im Dezember 2005 entschied der österreichische Ortstafelstreit
Wirtschaft und Infrastruktur
Seine abgeschiedene, unspektakuläre Lage macht Bleiburg zu einem Passivraum. Bleiburg liegt an der heute immer noch als Hauptbahnlinie ausgewiesenen, jedoch nicht elektrifizierten und eingleisigen Bahnlinie Marburg (Slowenien) und Franzensfeste (Südtirol). Diese wurde Anfang der 1860er Jahre gebaut und führt von Klagenfurt kommend über den Bahnhof Bleiburg (der rund 2km ausserhalb der Stadt liegt durch (Tunnel)und über den Holmecpass in das slowenische Miestal. Ursprünglich gelangte man über den Anschluss der Bahnstrecke Unterdrauburg-Knittelfeld im heute slowenischen Dravograd (Unterdrauburg) über Lavamünd wieder zurück nach Österreich. Bis 1964 wurde auf diese Art die bahnmäßige Anbindung des Lavanttals an den Rest Kärntens mittels Korridorverkehr bewältigt. Erst 1964 wurde die Nebenbahnlinie (Jauntalbahn) eröffnet, die Bleiburg mit St. Paul verbindet. Auf diese Weise bekam die Stadt mit der Bahnhaltestelle "Bleiburg Stadt" auch eine sehr zentrumsnah gelegene Zu- und Ausstiegsmöglichkeit .
Die Südautobahn sowie Grenzübergänge nach Slowenien (Mießtal, Unterdrauburg) liegen in der Nähe. Auf der Petzen befindet sich ein kleines Schigebiet. In der Nähe von Bleiburg befindet sich auch das Sommertourismusgebiet Klopeinersee.
Der größte Arbeitgeber in der Umgebung ist das Filterwerk Mahle (St. Michael ob Bleiburg) in der Nachbargemeinde Feistritz ob Bleiburg, welches knapp 1700 Mitarbeiter beschäftigt. Als regionaler Arbeitgeber von Bedeutung ist auch die Goiginger Kaserne Bleiburg.
Durch den Erhalt der sogenannten Bleiburger Schleife soll die Gemeinde an die derzeit in Planung befindliche Eisenbahn-Hochleistungsstrecke Koralmbahn angeschlossen werden.
Von wirtschaftlicher Bedeutung ist auch der Bleiburger Wiesenmarkt mit seiner Landmaschinenausstellung. Der Wiesenmarkt wurde 1393 erstmals urkundlich erwähnt und findet jährlich um Ägidius (1. September) statt.
thumb|Werner_Berg_Galerie_am_Hauptplatz_von_Bleiburg
thumb|Freyungsbrunnen_von_Kiki_Kogelnik_am_Hauptplatz_von_Bleiburg
thumb|Elternhaus_von_Kiki_Kogelnik_am_Bleiburger_Hauptplatz
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Werner Berg verbrachte hier einen bedeutenden Teil seiner Schaffenszeit und setzte Gegend und Bevölkerung ein liebevolles Denkmal. Im Ortsteil Loibach wurde 1902 die slowenisch-deutschsprachige Dichterin Milka Hartman geboren.
Werner Berg-Galerie am Hauptplatz
Kiki Kogelnik-Elternhaus am Hauptplatz
* Schloss Bleiburg ist ein Renaissancebau im Besitz der Grafen von Thurn-Valsassina. Ursprünglich im frühen 12. Jahrhundert auf einem Hügel über der Stadt errichtet, stammt die heutige Bausubstanz großteils aus dem frühen 17. Jh.
* Pfarrkirche Hll. Petrus und Paulus - Spätgotischer Bau des 14. Jahrhunderts
*Wallfahrtskirche Heiligengrab - ein auf einem Kalvarienberg gelegener Barockbau aus dem Jahr 1761
* Hauptplatz mit Pestsäule von 1724: Althausbestand mit Häusern aus dem 16.-18. Jh., die schlichten Fassaden stammen meist aus dem 19. Jh.
* Freyungsbrunnen von Kiki Kogelnik
Eines der späten Hauptwerke der Künstlerin Kiki Kogelnik, aus Anlass des 600-Jubiläums des Bleiburger Wiesenmarktes im Jahre 1994 geschaffen. Der Brunnen vor ihrem Elternhaus stellt den geflügelten St.Lucas Stier, das Wappentier von Bleiburg, dar. Der Brunnen dient auch als Aufstellungsort der "Freyung", dem Symbol für das "freie Markten". (Die Freyung wird jeweils eine Woche vor den "großen" Jahresmärkten zur Aufstellung gebracht.)
Kiki Kogelnik (gest. 1997) gilt als bedeutendste Vertreterin der österreichischen Pop-Art.
Es sind auch Bestrebungen im Gange, eine "Kiki Kogelnik Galerie" zu errichten, um so neben dem von ihr gestalteten Freyungsbrunnen eine weitere Dokumentation der Bleiburgerin präsentieren zu können.
Weblinks
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